Aus dem Blog

Portugal – Rota Vicentina (4. Etappe)

 

Im Folgenden meine Notizen nach der 4. Etappe:

Rota Vicentina – Die 4. Etappe

18 km von Zambujeira do Mar nach Odeceixe

 

Puh, diese Etappe hatte es in sich! Wer nicht schwindelfrei ist, sollte sich überlegen, ob das machbar sein würde. Ich persönlich näherte mich nun doch meiner Grenze, was dieses Thema angeht. Teilweise galt es, sehr steil abfallende und doch sehr schmale und felsige Wege zu bewältigen, die zudem stark ausgetreten waren, d.h. die Gefahr zu rutschen war deutlich gegeben. Doch ebenso führten die Wege teilweise keine 10 cm am Abgrund entlang. Eine tolle Kulisse, aber sehr anstrengend und eben kein lockerer Spaziergang. Entschädigung brachten jedoch erneut die wundervollen Ausblicke, Wanderwege durch die Dünen, teils durch Wälder etc. sowie deren tolle Vegetation. Wir kraxelten voran bis Azenha do Mar, wo wir uns eine Pause gönnten. Wie die meisten! Das Restaurant war voll, sodass wir mit einem kleinen SB-Imbiss vorliebnahmen. Danach ging es weiter. Erneut über Stock und Stein, kleine Bäche, oft steil bergauf oder bergab, nah am Abgrund. Langsam wurde der Weg jedoch konstanter. Schön auf dieser Etappe: Hier waren, wie bereits gestern, immer wieder Störche zu entdecken. Verrückt, wo überall diese in der Lage sind, ein Nest zu bauen. Da bekommt die Bezeichnung „Zimmer mit Aussicht“ nochmals eine ganz andere Bedeutung. 😁

Schließlich wurden wir belohnt mit einem traumhaften Ausblick auf den Strand von Odeceixe. Eine Wucht! Von dort ging es recht gemächlich die Straße Richtung Odeceixe entlang (hier hätte man auch ein Taxi nehmen können), wo jedoch ein letzter Aufstieg wartete. Das Hotel lag nämlich fast am oberen Ende des Ortes oberhalb der Windmühle. Doch es lohnte sich! Ein wahrhaft hübsches Hotel, sogar mit Pool. Klein, aber fein und vor allem sehr geschmackvoll eingerichtet. Auch das Frühstücksbüffet hatte es in sich: alles frisch zubereitet und eine beachtliche Vielfalt. Der Service sehr freundlich.

Auch die Restaurantwahl war am Abend ein Volltreffer: Die “Taberna do Gabão” – sehr empfehlenswert. Einfach nur lecker und besonders die Auswahl und Qualität an Nachspeisen war bestechend. Schade, dass man so nette Restaurants nicht einfach in die Tasche packen und mitnehmen kann. Da fällt der Abschied durchaus schwer. Doch die nächste Etappe wartet! 😉

 

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