Aus dem Blog

Portugal – Rota Vicentina (5. Etappe)

 

Hier folgen meine Eindrücke der 5. Etappe:

Rota Vicentina – Die 5. Etappe

22,5 km von Odeceixe nach Alzejur

 

Wie gesagt: Die nächste Etappe wartet! Dazu die längste, wenn auch nicht anspruchsvollste. So hieß es im Vorfeld und es bewahrheitete sich. Da der Fischerpfad jedoch aktuell nicht begehbar ist und sich ein Teil der Strecke ohnehin mit der Strecke des historischen Pfads gedeckt hätte, hob sich diese Etappe deutlich von den anderen ab, denn unser Weg führte diesmal vor allem übers Festland. Mehr als die halbe Strecke führte entlang einer Art Levada, was von dem her schön war, dass wir uns nach wie vor dem Wasser nah fühlten. Zudem beobachteten wir allerhand Getier: Frösche, Schmetterlinge, Vögel, Echsen, Libellen, Schildkröten, und einmal huschte vermutlich sogar eine kleine Schlange ins Gebüsch. Natürlich war generell die Landschaft wieder ein wahrer Hingucker.

Als wir Rogil erreichten, zog es sich stark zu und tatsächlich ging ein Schauer herunter, den wir im Supermarkt überbrücken konnten. Bald wurde es aber wieder freundlicher und unsere Tour ging weiter, sogar meist wieder mit sonniger Begleitung. Nach einigen Kilometern mussten wir die Entscheidung fällen, nochmals auf den Fischerpfad zu wechseln oder weiterhin dem historischen Pfad zu folgen. Da das Wetter einigermaßen mitmachte, gingen wir die Runde des Fischerpfads. Wir sollten es nicht bereuen, denn erst führte er wieder durch Dünen, dann natürlich nochmals an der imposanten Küste entlang. Schließlich kamen wir am Praia da Amoreira heraus, der an den Strand von Odeceixe erinnerte. Dort tummelten sich vor allem Surfer, die wir während unserer Pause in einer Snack-Bar beobachteten.

Gestärkt ging es weitere 7 km ins Landesinnere, u.a. nochmals ziemlich den Berg hinauf, ebenfalls durch eine vielfältig bewachsene Landschaft. Dann aber sollte es, wie fast die ganze Etappe, eher gemächlich weitergehen bis Aljezur, einem hübschen Ort, der durch den Ribeira de Aljezur geteilten Ort. Für uns ging es auf die gegenüberliegende Seite ins Hotel Vicentina. Nicht das Highlight der Tour, aber soweit in Ordnung. Die Restaurant-Auswahl im Ort war ebenso nicht bahnbrechend, vllt stellte ich mich aber auch zu dämlich an. Wir fanden eine nette Tapas – Bar, die allerdings nur wenig Auswahl hatte, sodass wir doch wieder ins Hotel zurückkehrten und dort als einzige Gäste aßen. Längst nicht an das vom Vortag heranreichend, trotzdem in Ordnung.

Was mich persönlich bei der heutigen Ankunft etwas traurig stimmte war, dass sich unsere Ahnung bestätigte: die für den nächsten Tag geplante letzte Etappe würden wir wohl nicht mehr durchziehen können, da unser Bus Richtung Lagos/ Lissabon bereits um kurz nach 12 Uhr fahren würde. Zeitlich zu knapp, denn für die gekürzte Etappe nach Arrifana braucht man mind. 3-4 Stunden. Ob wir das riskieren sollen? Wir überlegen… 🤔

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